Tad Williams - Das Herz der verlorenen Dinge

Das Herz der verlorenen Dinge – Ein Roman aus Osten Ard

5 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenbewertungen)

»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft.

Mehr Infos über die Welt von Tad Williams bekommt ihr hier:
www.tadwilliams.de


Buch: € 20,00 (D)
E-Book: € 15,99 (D)

Infos zum Buch

Umfang

ca. 384 Seiten

Ausstattung

gebunden mit Schutzumschlag

Original

The Heart of What was Lost

ISBN

978-3-608-96144-7

Auflage

1. Auflage 2017

Übersetzung

Aus dem Englischen Cornelia Holfelder-von der Tann

Über den Autor

Tad Williams

Tad Williams

Die Fantasy bei Klett-Cotta versammelt neben J.R.R. Tolkien, der mit seiner Romantrilogie »Der Herr der Ringe« das Genre »Fantasy« überhaupt erst geschaffen hat, und Tad Williams, dem Tolkien des 21. Jahrhunderts, eine Vielzahl der renomiertesten Fantasy-Autoren überhaupt.

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»Das Herz der verlorenen Dinge« bietet für alle neuen Leser den Einstieg in die Welt von Osten Ard. Er setzt an am Ende des letzten Bandes von »Das Geheimnis der Großen Schwerter« und eröffnet einen neuen Zyklus voll tödlicher Abgründe und Intrigen dreißig Jahre in der Zukunft.

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Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange still gehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen.Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird…

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2 Bewertungen für Das Herz der verlorenen Dinge – Ein Roman aus Osten Ard

  1. 5 von 5

    :

    Die Nornen haben den Krieg verloren und sind auf dem Weg zurück in ihre Heimat. Doch einige der „Sterblichen“ verfolgen sie und nicht wenige davon sind der Meinung, es sein am besten, die „Feenwesen“ gänzlich auszulöschen.

    „Siegen ist eine gute Sache“, sagte der Herzog. „Die Feinde davon zu überzeugen, dass sie verloren haben, ist eine ganz andere“. (S. 43)

    Ich gestehe, dass ich zwar die Osten-Ard-Reihe Tad Williams namentlich kannte, aber bisher noch keinen einzigen der Romane gelesen hatte. Interessiert hatten sie mich schon, und so ergriff ich die Gelegenheit, nun den neuen Band des Autors zu lesen, der in Osten Ard spielt, und einen Übergang zwischen der älteren Tetralogie und der neu geplanten Trilogie bilden soll. Da ich aber keine Ahnung davon habe, was bisher passiert ist, muss ich mir meine Meinung zum Buch gänzlich nur auf dieses bezogen bilden.

    Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, da sind einmal die Anführer der „Sterblichen“, allen voran Herzog Isgrimnur, ein Anführer der sogenannten Rimmersleute, die mich sehr an Wikinger erinnert haben. Desweiteren erfahren wir einiges aus Sicht der Befehlshaber der Nornen, vor allem Yaarike, der Großmagister der Bauleute und sein Gefolgsmann Viyeki und die Generalin Suno’ku spielen hier eine wichtige Rolle. Eine dritte Perspektive nehmen zwei einfache Soldaten ein, die im Grunde dazu verdammt sind, Befehle auszuführen, oft ohne auch nur im Geringsten ahnen zu können, wozu diese gut sein sollen, anhand dieser beiden thematisiert der Autor auch, welchen Ängsten und Sehnsüchten sich Soldaten stellen müssen. Schließlich wird zwischendurch immer einmal wieder aus der Chronik der Nornen zitiert, so erhalten die Nornen ebenfalls eine zweite Stimme, es dient aber auch dazu, zwischendurch Geschehenes verkürzt zu erzählen.

    Im Anhang findet sich neben einem Glossar, das auch sämtliche erwähnte Personen auflistet, zweier Karten und einer Leseprobe zum ersten Band der neuen Trilogie, auch eine Abhandlung, die in die Welt Osten Ards einführen soll und die der Autor dem Neueinsteiger zu lesen nahelegt, mir persönlich hat sie aber wenig gebracht, mich eher noch verwirrt. Der Start in den Roman ist mir dagegen recht schnell gelungen, schon nach wenigen Seiten hatte mich die Erzählung gepackt und begeistert. Tad Williams erzählt sehr eingängig und bildhaft, die Charaktere gefallen mir sehr gut, man kann ihre Gefühle und ihr Handeln gut nachvollziehen – und es fällt schwer, sich für eine Seite zu entscheiden, aber das muss man ja auch nicht unbedingt.

    Ich bin begeistert, der Wunsch nach mehr war sehr schnell da, nicht nur die Fortsetzung, auch die Vorgängerbände möchte ich nun unbedingt lesen Ich vergebe sehr gerne volle Punktzahl und eine Leseempfehlung für Genrefans.

  2. 5 von 5

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    Das Herz der verlorenen Dinge
    Von Tad Williams
    Osten Ard steht erneut am Scheideweg. Die Nornen, alte Feinde, die lange stillgehalten hatten, bereiten sich darauf vor, das Land, das ihnen einst gehörte, zurückzuholen. König Simons und Herzog Isgrimnurs Kriegern gelingt es, das Elbenvolk zurück in ihre Hochburg in den Bergen zu drängen. Der Krieg scheint vorbei, aber das Töten dauert an. Die Sterblichen begnügen sich nicht mit ihrem Sieg, sie trachten danach, das Volk der Nornen gänzlich auszulöschen. Da verbreitet sich die Kunde, dass die uralte Nornenkönigin Utuk’ku gar nicht tot ist, sondern nur in einem todesähnlichen Schlaf liegt, von dem sie zurückkehren wird …

    Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs – als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er schreibt neben Fantasy-Bestsellern Comics, Drehbücher und Hörspiele.

    Von dem tollen Cover gelockt, wollte ich das Buch unbedingt lesen, wobei ich die vorherigen Teile nicht gelesen habe.
    Als Neuling fand ich es schwer in die Geschichte reinzukommen, da es erst mal auf die Vorgeschichte aufbaut. Vor allem bei den Namen von Menschen, Wesen und Städte hatte ich meine Probleme. Erst ab den Seiten 30 bis 40 wurde es für mich interessant. Die beiden Fronten wurden für mich klarer und ich konnte mich in den Figuren reinfinden und mitfühlen. Auch verstand ich dann wer auf welcher Seite und an welchen Ort stand bzw. gehört.
    Ab Seite 60 habe ich das Gefühl gehabt, die Geschichte beginnt und man fiebert mit den Figuren mit.
    Das Buch ist super geschrieben, Tad Williams gehört jetzt mit zu meinen Lieblingsautoren. Nach dem Buch „Die dunklen Gassen des Himmels“ war das nun mein zweites Buch von ihm und möchte jetzt auch die anderen „Osten Ard“ Bücher lesen.
    Besonders toll in diesem Buch, dass er es schafft für beide Seiten in diesen Buch Sympathien zu entwickeln und man fürchtet sich eigentlich vor dem Ende, da man weder die „Feenwesen“ noch die Menschen gewinnen oder verlieren sehen möchte. Doch das Ende ist unvorhergesehen noch besser, dass verspreche ich euch.

    Die Geschichte endet allerdings schon auf Seite 326, danach kommen einige Erklärungen über die Feen. Ab Seite 333 kommt ein Glosser über Personen, Orte, Wesen und Dinge und daran hat man ein Überblick über die tollen Karten von Osten Ard. Ab Seite 349 kommt eine Leseprobe oder ein Auszug aus „Die Hexenholz-Krone“.
    Es scheint so, dass er die Seiten noch bestücken musste, um auf diese Seitenzahl zu kommen.

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