William Goldman

William Goldman

William Goldman, geboren 1931, lebt in New York und schrieb ein Dutzend Romane, darunter die Vorlage zu »Der Marathon-Mann« und mehrere Kinderbücher.
Er schrieb die Drehbücher zu »Misery«, »Chaplin«, »Die Brücke von Arnheim« und »Dreamcatcher«. Für »Butch Cassidy und Sundance Kid« und »Die Unbestechlichen« wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet.

William Goldman wurde am 12. August 1931 in Highland Park, Illinois, USA, geboren. Er studierte in New York, und seit mehr als vierzig Jahren schreibt er Romane und Drehbücher. Für Butch Cassidy and the Sundance Kid (1969) und All the President’s Men erhielt er den Academy Award.

Für »Marathon Man« (1976), »Magic« (1978) und »Die Braut des Prinzen« (1987) schrieb er auch die Drehbücher und brachte so seine eigenen Bücher auf die Leinwand. Seine Filmographie als Drehbuchautor ist lang und läßt sich nachlesen unter: www.filmmakers.com

Auch über Hollywood und seine Geschäfte verfaßte William Goldman zwei Bücher.

Doch wie kam er auf die Idee der Brautprinzessin?

Eines Abends fragte er seine 4 und 7 Jahre alten Töchter, was sie sich als Gute-Nacht-Geschichte wünschten. »Prinzessinnen«, sagte die eine, »Bräute« die andere – die Brautprinzessin war geboren. Aber Goldman gibt zu, daß ihm dieses Buch eine Menge Kopfzerbrechen machte, bis er es schließlich fertig hatte. Aber bis heute ist es ihm das liebste von allen seinen Büchern, wie er in einem Interview sagte:

»Das einzige meiner Bücher, das ich immer noch ansehen kann, ist die Brautprinzessin. Wirklich. Und die einzigen Filme, die ich liebe, sind die Braut des Prinzen und Butch Cassidy. Bei all dem anderen Zeug habe ich eben mein bestes gegeben, aber wirklich großartig sind diese beiden.«

William Goldman versucht immer, sein bestes zu geben und arbeitet hart dafür. Am Morgen verläßt er seine Wohnung in Manhattan und geht zum Arbeiten in sein Büro, das ganz in der Nähe liegt. Gegen 17 Uhr ist er glücklich, daß er aufhören darf zu schreiben, um den Rest des Tages zu genießen: »Je früher ich die Arbeit hinter mich bringe, desto eher kann ich ins Kino gehen«, sagt er.