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Hobbit Presse Autorenwoche | Savian_Lesefuchs trifft auf J.R.R. Tolkien

Heute ist schon der letzte Tag der Autorenwoche! Zum Abschluss hat der liebe Andi vom Instagramaccount Savian_Lesefuchs einen Beitrag über J.R.R. Tolkien vorbereitet! Er erzählt uns, warum J.R.R. Tolkien sein Lieblingsautor ist und wie er zu dem Mittelerde Universum gefunden hat. Wir wünschen euch viel Spaß bei diesem tollen Beitrag.

Wie Tolkien mein Lesen für immer geprägt hat

„In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit…“

Alles begann damit, dass mein Vater meinem Bruder und mir, als ich etwa 5 oder 6 Jahre alt war, „Der kleine Hobbit“ vorgelesen hat. Jeden Sonntag gab es ein oder zwei Kapitel. Dies war eine ganz wichtige Zeit für mich. Ich konnte es kaum erwarten, dass Bilbos Abenteuer weiterging und lag meinem Vater jede Woche mit zahllosen Fragen in den Ohren. Es war meine erste Begegnung mit richtiger Fantasy. Alles war neu, anders, manchmal etwas unheimlich und unglaublich faszinierend. Stundenlang haben wir über Thorins Karte gebrütet und uns überlegt, wie die Reise zum Einsamen Berg wohl weiter gehen wird. Natürlich haben wir uns auch gefragt, was in den anderen Teilen Mittelerdes vor sich geht. Irgendwann war es dann so weit und da war er, der Einsame Berg und mit ihm natürlich Smaug, der furchteinflößende Drache. Sicher hat Smaug für immer mein Bild von Drachen geprägt und ich liebe es, wie Tolkien dieses mächtige Geschöpf beschrieben hat. „So muss ein Drache sein!“, sagte ich damals und später war ich oft sehr enttäuscht, wenn Drachen in anderen Fantasygeschichten nicht so gerissen waren und eher als dumme Tiere dargestellt wurden. Dies hat sich mittlerweile geändert und ich kann Drachen in jeder Form und Erscheinung annehmen. Meine Faszination für diese Geschöpfe hat bislang nicht nachgelassen. Ich liebe jedes Buch, in dem es um Drachen oder das Fantastische geht und um große Abenteuer, egal ob es große oder kleine Helden sind, welche sich aufmachen, um sie zu bestehen!

Als das Abenteuer von Bilbo, Gandalf und den Zwergen dann irgendwann zu Ende war und mein Vater uns offenbarte, dass es noch mehr Geschichten aus Mittelerde gibt, waren mein Bruder und ich natürlich neugierig und wollten mehr über diese einmalige Welt erfahren. Doch mein Vater sagte uns, „Der Herr der Ringe“ wäre nichts für Kinder und wir müssten ihn schon selbst eines Tages lesen, da sich ein solches Buch nicht zum Vorlesen für Kinder eigne.

Dies spornte uns natürlich an, selbst zu lesen. Mit 6 Jahren begann ich selbstverständlich erst einmal mit einfachen Kinderbüchern und als ich dann etwa in der dritten Klasse war, fing ich zum ersten Mal an „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ zu lesen. Für einen mittlerweile neunjährigen Grundschüler war dies allerdings ein Mammutprojekt. So war ich etwa ein ganzes Jahr lang damit beschäftigt, mich durch die mehr als 500 Seiten zu kämpfen und dennoch ließ meine Motivation niemals nach und es folgten natürlich „Die zwei Türme“ und „Die Wiederkehr des Königs“.

Ich weinte stundenlang in meinem Zimmer und wollte nicht zum Abendessen erscheinen, nachdem ich das letzte Kapitel damals beendet hatte und wusste, dass es kein Wiedersehen mit Frodo, meinem lieben Sam, dem mutigen König Elessar und dem weisen Zauberer Gandalf mehr geben wird.

Ein Verlag für meine Sehnsucht

Als 2001 dann die grandiose Verfilmung von Peter Jackson in die Kinos kam, war meine Euphorie unendlich groß und genau zu dieser Zeit wurde ich auf einen der tollsten Verlage, den es für mich gibt, aufmerksam. Klett Cotta, Hobbitpresse! Ein Verlag, welchem die Liebe zu Tolkien bereits aus dem Namen spricht. Ich wollte alles lesen, was es aus diesem Verlag zu lesen gab. „Die Zitadelle des goldenen Bären“, „Der König auf Camelott“, „Das Geheimniss der großen Schwerter“ und viele andere großartige Fantasyabenteuer fanden damals den Weg in mein Bücherregal.

Immer war ich auf der Suche nach neuen Welten, neuen Abenteuern und neuen Freunden.

 

Das Abenteuer geht weiter

Jede Publikation, welche den Namen Tolkien trägt, wandert seit Jahren in meinen Besitz und jedes Jahr entdecke ich neue wunderbare Autoren für mich. Noch in meiner Kindheit und Jugend begleitete mich natürlich ein uns allen bekannter Zauberschüler und prägte mein Leben und Lesen mindestens genauso sehr, wie die Hobbits. George R. R. Martin zeigte mir viele Jahre später eine ganz andere Art der Fantasy. Alles war in Westeros düsterer, brutaler, schonungsloser und ich erkannte, dass es in der Fantasy nicht nur Schwarz und Weiß geben muss. Sarah J. Maas zeigte mir hingegen, dass auch romantische Fantasy ihren Reiz haben kann.

Eine meiner größten Entdeckungen in den letzten Jahren jedoch war Patrick Rothfuss mit seinem musikalischen Helden Kvothe. „Der Name des Windes“ gehört aktuell zu meinen Lieblingsbüchern und ich rechne Rothfuss mittlerweile neben Tolkien, Rowling und Martin ganz klar zu meinen Lieblingsautoren.Ich lese jedes Jahr dutzende von Büchern und kann mich für viele davon sehr begeistern, doch nur alle paar Jahre tauchen Geschichten auf, welche mich nachhaltig beeindrucken. Geschichten, über die ich noch lange reden möchte. Geschichten, welche ich jedem ans Herz lege und die mir auch nach Jahren noch ein Lächeln und vielleicht manch ein feuchtes Auge abringen können.

Ich wünsche jedem Leser unvergessliche Momente in anderen Welten. Lest das, was euch bewegt und euch glücklich macht. Teilt eure Lieblingsbücher mit anderen und redet darüber. Fiebert auf jeder Seite mit, bangt um eure Helden, lacht über die schönen Momente und schämt euch nicht, wenn euch ein Buch zum Weinen bringt „…denn nicht alle Tränen sind von Übel“.

 

Wir würden sagen, dass hat der liebe Andi wirklich schön auf den Punkt gebracht! Besucht ihn auf seinem Instagram Profil Savian_Lesefuchs! Wir danken allen Bloggern, Instagrammern und Redaktionen für ihre tollen Beiträge, fürs teilen und für die tolle Zeit. Uns hat die Hobbit Presse Autorenwoche sehr viel Spaß gemacht und freuen und auf alles was die Zukunft noch bereit hält. Wir hoffen euch hat dieser kleine Ausflug in die Welt unserer Fantasyautoren gefallen!

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