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Was sind eigentlich Druiden?

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Atticus O’Sullivan ist ein 2.000 Jahre alter Druide – und kämpft nun im sechsten Band der »Chronik des Eisernen Druiden« gegen die olympischen Götter, um die Apokalypse aufzuhalten. Aber was sind Druiden denn eigentlich?

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Ein weißhaariger, hagerer Mann mit langem Vollbart steht mit einer goldenen Sichel in der Hand über ein paar Pflanzen gebeugt – oder rührt gerade in einem Zaubertrank. So oder ähnlich stellen wir uns Druiden vor. Aber was ist dran an dieser Vorstellung?

Druiden – Heiler, Magier und Politiker

Heute wissen wir, dass Druiden quasi zu der geistigen Elite in der keltischen Gesellschaft und Mythologie gehörten. Sie galten als Philosophen, Astrologen, Rechtsgelehrte, Heilkundige und Magier und waren außerdem für verschiedene Opferdienste zuständig. Darüber hinaus waren Druiden auch politisch tätig.

Neben den mysteriösen Graubärten in langen weißen Gewändern gibt es aber auch sogenannte Druidinnen – keltische Priesterinnen, Seherinnen und Zauberinnen. Hauptsächlich spielen sie jedoch die Rolle der Wahrsagerin und tragen die Bezeichnung Druidin eigentlich zu unrecht.

Richter und Wissende

Druiden hatten auch das Amt des obersten Richters inne und mussten deshalb ein Urteil fällen, wenn es um ungeklärte Besitzverhältnisse oder Verbrechen wie Mord und Diebstahl ging.

Das Wissen der Druiden wurde vom Meister an den Lehrling weitergegeben, die Ausbildung konnte dabei 15 bis 20 Jahre dauern! Dafür hatte man so einige Vorteile: Beispielsweise waren Druiden vom Kriegsdienst und den Steuern befreit!

Druiden in der Literatur

In der Literatur sind vor allem Merlin und Taliesin bekannt, aber auch in den Romanen von Marion Zimmer Bradley (»Die Nebel von Avalon«) kommen Druidinnen vor. Als naturkundiger Magier haben Druiden außerdem einen Platz in Rollenspielsystemen wie »Dungeons and Dragons«, »Das schwarze Auge« oder »Diablo II« gefunden.

Und Atticus?

Atticus O’Sullivan, Hauptcharakter der Buchreihe »Die Chronik des Eisernen Druiden«, wurde bereits vor Christi Geburt in Irland zum Druiden ausgebildet. Er verschrieb sich der Erde und nutzte deren Macht und Magie, um sie zu schützen. Während die Römer nahezu alle Druiden auslöschten, gelang es Atticus das Elixier der ewigen Jugend herzustellen und betreibt nun einen Buch- und Kräuterladen.

Der einzige moderne Druide? Wohl kaum!

Heutzutage gibt es sogenannte Neuzeitliche Druiden, die sich auf ihre historischen Vorfahren beziehen. Das heutige Druidentum versteht sich nicht als eine Religion, sondern vielmehr als Weltanschauung, die die Natur nach wie vor ins Zentrum ihrer Lehren stellt.

Kennt ihr noch weitere Druiden, als die im Post genannten? Verratet es uns in den Kommentaren!

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